Hallo du,
wenn ich mich für ein paar Tage aus meinem Alltag herausnehme und mich nur auf meinen Körper einlasse, statt um ihn herum zu funktionieren, bin ich danach erst einmal nichts. Müde, ja. Aber auch leiser geworden. Etwas in mir hat sich nach unten gesetzt — nicht müde-erschöpft, sondern voll-am-Boden.
Und ich beobachte das auch an den Menschen, die mit mir gehen — über Wochen, über Jahre. In den letzten Tagen ist mir ein Satz besonders geblieben.
Es gibt eine Frau, die seit Jahren in meinen acht-Wochen-Kursen ist. Sie sagte mir neulich, beiläufig, fast wie eine Bemerkung am Rande:
„Mit 49 fühle ich mich so gut wie noch nie in meinem Leben."
Und sie meinte damit nicht „fit für die Stunde". Sie meinte: ich habe Kraft für alles, was außerhalb der Stunde passiert. Für meine Kinder. Für meinen Sport. Für meine Beziehungen. Für meine Energie an einem ganz normalen Montagabend.
Das war keine Werbung für mich. Das war eine schlichte, fast beiläufige Bestandsaufnahme aus einem Leben, in dem etwas regelmäßig gepflegt wird — und sich darüber etwas aufgebaut hat, was sonst von Pflicht, Erwartung und Funktions-Modus überdeckt bleibt.
Drei Sätze, die ich dazu seit Tagen denke:
Du zahlst nicht für Gesundheit. Du zahlst für Energie.
Eine Ausgabe für deinen Körper ist kein Verlust. Sie ist Zinsen auf die wertvollste Aktie, die du hast.
Die Frage ist nicht, ob du dir Investition in deinen Körper leisten kannst — sondern ob du es dir leisten kannst, sie nicht zu tun.
Diesen Blick hatte ich nicht immer. Sparsamkeit war Teil meiner Erziehung — und das war auch gut so. Sie hat mich gelehrt, sorgsam mit dem umzugehen, was ich habe.
Aber Geld für mich auszugeben — vor allem für etwas, das nicht „nötig" im engen Sinn ist — fühlte sich lange Zeit falsch an. Erst über die Jahre, durch eigene Phasen, durch Körper-Krisen und durch die Menschen, die ich begleitet habe, ist mir klar geworden: das, was du dir leistest, ist nicht der Aufwand. Das, was du dir leistest, ist der Körper, der dich trägt — über Jahre, in die du heute investierst.
Du gibst Geld für Dinge aus, die vergänglich sind. Der Körper ist nicht ersetzbar.
Wenn dich diese Gedanken bewegen — meine nächsten Intensivtage sind SLOW MOOD vom 19. bis 22. November 2026, in der Schnitzmühle. Vier Tage Verlangsamung, Tiefe, Regulation. Eine andere Energie als MUSKELBEWUSST: weniger Aktivierung, mehr Ruhe. Buchung läuft schon — Details hier
Aber das ist nicht der eigentliche Punkt dieser Körperpost. Der eigentliche Punkt ist die Frage, die in dir bleibt, wenn du das hier zu Ende gelesen hast — die Frage nach dir und dem, was du dir wert bist. Diese Frage wäre schon eine erste Investition.
Bleib gut bei dir. Barbara 🩵
Wenn du stärker wirst, wird der Rest leichter.