Während ich diese Zeilen schreibe, ist der 29. November.
Die Luft ist kalt, der Himmel früh dunkel, und mein Körper wird in dieser Jahreszeit immer leiser.
Vielleicht kennst du das auch – dieses Gefühl, dass plötzlich alles stiller wird.
Innen wie außen.
Ich sitze eingepackt am Schreibtisch,
und während draußen der Winter anklopft, merke ich, wie in mir etwas aufgeht.
Ein Zwischenraum.
Nicht mehr ganz im alten Jahr.
Und noch nicht im neuen angekommen.
Ein Ort dazwischen, in dem plötzlich vieles sichtbar wird,
was ich sonst gerne übergehe.
In diesen Momenten denke ich darüber nach,
was mein Körper mich in diesem Jahr gelehrt hat.
Und die ehrlichsten Lektionen kamen nicht in meinen starken Phasen –
sondern in den schwachen.
In den Tagen, an denen ich müde war.
Überreizt.
Ungeduldig.
Oder einfach nicht mehr weiterwusste.
Mein Körper hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, langsamer zu werden,
wenn alles in mir schneller werden will.
Wie wichtig es ist, mich warm einzupacken –
nicht nur äußerlich,
sondern auch innerlich.
Mit Freundlichkeit.
Mit Weichheit.
Mit Geduld.
Und wie wertvoll es ist, hinzuspüren,
bevor ich funktioniere.
Bevor ich „muss“.
Bevor ich für andere da bin,
obwohl ich selbst gerade auf der Strecke bleibe.
Vielleicht ist das die eigentliche Einladung dieser Jahreszeit:
Nicht noch mehr zu leisten.
Sondern mehr zu fühlen.
Mehr bei sich zu sein.
Den Winter nicht als Stillstand zu sehen,
sondern als Vorbereitung.
Für das, was wachsen will.
Und für das, was bleiben darf.
Ich schätze unsere Jahreszeiten sehr.
Sie schenken uns Momente, in denen wir innehalten,
durchatmen
und plötzlich wieder bei uns landen.
Vielleicht kennst du diese Zwischenzeiten auch.
Diese Übergänge.
Diese leise Art von Ehrlichkeit,
die der Winter mit sich bringt.
Wenn du gerade etwas davon brauchst –
Erlaubnis zu fühlen,
Erlaubnis langsamer zu werden,
Erlaubnis, wieder bei dir anzukommen –
dann stell dir einmal die Frage:
Was ist deine Art, das auszudrücken?
Warum ich dir das erzähle?
Weil ich möchte, dass du weißt:
Ich bin sicher nicht „immer perfekt in meiner Mitte“.
Und ja – es gibt regelmäßig Situationen, die mich herauskicken.
Ich bin auf dem Weg.
Genau wie du.
Ich bin Mensch.
Ich bin Körper.
Ich bin Bewegung.
Und genau an diesem Tag –
mitten in dieser Winterruhe –
ist die Idee für meine kostenlose Körperzeit im Januar entstanden.
Eine Stunde, die deinen Körper erinnert,
wie anpassungsfähig, lebendig und intelligent er ist –
selbst im tiefsten Winter.
👉 Hier kostenlos für die Körperzeit Januar anmelden
Ich freue mich auf dich.
Und auf einen Winter, in dem wir beide wieder etwas mehr bei uns landen dürfen.
Vergiss nicht:
Wenn du stärker wirst, wird der Rest leichter.
Alles Liebe,
Barbara 🩵