Körperpost · Wochenausgabe
Vielleicht kennst du das.
Du bist regelmäßig in Bewegung. Du gibst dir Mühe. Vielleicht schon seit Jahren. Du machst Yoga, Pilates, gehst ins Studio. Und doch — die Beschwerden bleiben. Der Rücken zieht. Die Hüfte klemmt. Manche Bewegungen fühlen sich nach harter Arbeit an, obwohl sie das nicht sein sollten.
Irgendwann sagt eine leise Stimme in dir: "Ich bin halt steif. Bei mir wird das nichts mehr."
Diese Stimme lügt.
Du bewegst dich gerade in einer Jeans, die drei Nummern zu klein ist.
Dein Körper trägt nämlich immer ein Kleidungsstück. Es umhüllt jeden Muskel, jedes Gelenk, jedes Organ — von der Fußsohle bis zum Schädel. Ein einziges, zusammenhängendes Netzwerk, das alles in dir verbindet und beweglich hält.
Solange dieses Kleidungsstück passt, bewegt sich dein Körper frei.
Aber es passt sich an. An deinen Alltag. An die Stunden am Schreibtisch. An die Anspannung, die du jeden Tag mitnimmst. An die Bewegungen, die du tausendmal wiederholst — und an die, die du nie machst.
Mit der Zeit wird das Kleidungsstück enger. Und wenn es zu eng wird, kämpft jede Bewegung dagegen an. Der Muskel wird komprimiert. Das Gelenk gestaucht. Jede Übung kostet doppelt so viel Kraft wie nötig.
Was du spürst: Anstrengung. Müdigkeit. Manchmal Schmerz. Und den Gedanken, dein Körper sei einfach nicht mehr beweglich.
Aber das stimmt für niemanden. Nicht für den Anfänger. Nicht für die Frau mit Beschwerden. Nicht für den Spitzensportler. Solange die Hülle zu eng ist, kämpft der Körper gegen sich selbst — und verliert mit der Zeit.
Viele Bewegungs- und Sportprogramme machen den gleichen Fehler:
Sie setzen das Lösen ans Ende. Als Abschluss. Als nettes Ausklingen. Das ist zu spät — die ganze Stunde haben sich Muskeln und Gelenke gegen ein zu enges Gewebe abgemüht.
In der Bewussten Bewegung läuft das Lösen mit. Durch die ganze Stunde hindurch. Lösen und Stärken passieren parallel, ineinandergreifend, in jedem Bewegungsablauf. So bekommt dein Körper Platz, während er gleichzeitig arbeitet.
Plötzlich gelingen Bewegungen, die vorher nie gingen. Nicht, weil du etwas Magisches getan hast. Sondern weil die Jeans endlich wieder passt.
Eine kleine Wahrheit aus den letzten Wochen, die ich teilen darf:
Bernadette, 28, Leistungssportlerin. Sie kam zu mir, weil sie beim Sprinten regelmäßig Krämpfe bekam — vor allem im Becken. Beim Sprinten hatte ihr Becken keinen Platz zum Arbeiten — die Jeans war zu eng. Muskeln aktivierten und stießen gegen ein zu enges Gewebe. Ihr Körper wehrte sich gegen sich selbst.
Sie kam skeptisch. Sie hatte schon viel ausprobiert.
Heute übt sie regelmäßig Aufrichtung und Beweglichkeit. Ihre Krämpfe sind weg. Und sie sagt: Die Bewusste Bewegung liebt sie inzwischen.
Sie hat nichts Neues gelernt, was ihr Körper nicht schon konnte. Wir haben nur Platz gemacht.
Wenn du auch von der anderen Seite anfangen möchtest — wenn du das Gefühl hast, dass dein Körper trotz aller Mühe nicht ausgeglichener, stärker und beweglicher wird — dann lass uns gemeinsam loslegen.
Im Juni und Juli starten meine 8-Wochen-Kurse vor Ort in Buch am Buchrain und in München. Spitzen-Anleitung. Abwechslung in jeder Stunde. Echte Veränderung.
Schreib mir, wenn du Fragen hast — ich antworte dir persönlich.
Herzlich,
Barbara 🩵
Wenn du stärker wirst, wird der Rest leichter.