Hallo du,
diese Woche hatte ich Geburtstag.
Ich bin morgens aufgestanden, habe meine Matte ausgerollt und mich bewusst bewegt. Nicht weil es auf meinem Plan stand. Sondern weil es das Erste ist, was ich mir schenke, wenn der Tag mir gehört.
Danach sind wir in den Wald gegangen. Mein Liebster und ich. Stille, Luft, Boden unter den Füßen. Kein Programm. Nur da sein.
Dann haben wir uns Zeit genommen, in Ruhe zu frühstücken. Richtig zu frühstücken. Nicht zwischen zwei Terminen. Nicht mit dem Handy in der Hand.
Und am Abend habe ich unterrichtet.
Nicht weil ich musste. Sondern weil diese Menschen, die jede Woche zu mir kommen, zu meinem Leben gehören. Weil es mir Freude macht. Weil es sich nicht wie Arbeit anfühlt, wenn du tust, wofür du da bist.
Ich erzähle dir das, weil ich weiß, wie viele Geburtstage ich anders verbracht habe. Organisiert. Funktioniert. Für alle da gewesen — nur nicht für mich.
Und ich erzähle dir das, weil ich das jede Woche sehe. Frauen die sich vornehmen, etwas für sich zu tun — und es dann doch wieder verschieben. Weil der Haushalt wartet. Weil die Kinder was brauchen. Weil es sich egoistisch anfühlt, eine Stunde nur für sich zu nehmen.
Aber genau diese eine Stunde verändert alles. Nicht weil eine Übung magisch ist. Sondern weil du anfängst, dich wieder zu spüren. Und wer sich spürt, trifft andere Entscheidungen. Steht anders auf. Geht anders durch den Tag.
Du brauchst keinen Geburtstag dafür. Aber vielleicht einen Anfang, der zu dir passt. Drei findest du weiter unten.
Wenn du stärker wirst, wird der Rest leichter.
Herzlich, Barbara ????